Grund- und Mittelschule Hausham
Grund- und Mittelschule Hausham

Lernentwicklungsgespräch

 

An der Grundschule Hausham wird in den Jahrgangsstufen 1 bis 3 das bisherige Zwischenzeugnis durch ein Lernentwicklungsgespräch (auch Lernstandsgespräch genannt)  ersetzt.

 

Was ist das Lernentwicklungsgespräch?

Bei dem Gespräch, das in zeitlicher Nähe zum bisherigen Zwischenzeugnistermin stattfindet, besprechen die Klassenlehrkraft, die Erziehungsberechtigten und das Kind gemeinsam den Lernstand, das Arbeits- und Lernverhalten sowie das Verhalten in der Gemeinschaft. Der zeitliche Rahmen beträgt pro Gespräch 30 Minuten.

 

Vorteile

Im Vergleich zum Zwischenzeugnis treten alle am Bildungs- und Erziehungsprozess Beteiligten miteinander in Kontakt. Im Gespräch können wichtige Themen besser aufgegriffen, Missverständnisse vermieden und Zielvereinbarungen getroffen werden. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass gerade Erziehungsberechtigte, die über nur geringe Deutschkenntnisse verfügen, einen Dolmetscher ihrer Wahl zu dem Gespräch hinzu ziehen können, so dass wichtige Informationen besser und zielgerichteter ankommen.

 

Bedenken

Bisweilen gibt es Bedenken, in wie weit Kinder ab der ersten Jahrgangsstufe bei einem solchen Gespräch tatsächlich beteiligt werden können und sich nicht verschüchtert zurückziehen. Dazu ist zu sagen, dass diese Form des Lernentwicklungsgesprächs innerhalb eines mehrjährigen Schulversuchs bereits getestet wurde. Der Erfolg war so groß, dass nunmehr diese Neuerung allen Grundschulen angeboten wurde. Zudem ist es nicht so, dass Lehrkraft und Eltern über das anwesende Kind „zu Gericht ziehen“, sondern gemeinsam und sensibel miteinander über schulische Themen sprechen. Es geht darum, gemeinsam Stärken herauszuarbeiten und Zielvereinbarungen zu formulieren. Selbstverständlich wird auch der aktuelle Leistungsstand mitgeteilt.

Sollte dennoch in begründeten Einzelfällen kein Lernentwicklungsgespräch gewünscht werden, kann ein herkömmliches Zwischenzeugnis ausgestellt werden.

 

Ablauf

Im Vorfeld erhalten die Kinder einen Selbsteinschätzungsbogen, den sie gemeinsam mit den Eltern zuhause ausfüllen (hauptsächlich durch Ankreuzen) und vor dem Gespräch der Lehrkraft zuleiten. Ebenso füllt die Lehrkraft einen entsprechenden Bogen im Vorfeld aus. In der Zusammenschau beider Bögen können dann im Gespräch verschiedene Punkte angesprochen werden. Es ist aber nicht notwendig, dass jeder einzelne Bereich thematisiert wird. Am Ende des Gesprächs werden einige wichtige Zielvereinbarungen getroffen. Der Bogen wird von Lehrkraft, Erziehungsberechtigten und Kind unterschrieben und der Familie mit nach Hause gegeben.

 

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